Marianne-Buggenhagen-Schule

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Rollstuhlhockey

Rollstuhlhockey an unser Schule                            

In Berlin-Buch wird Elektro-Rollstuhlhockey nun schon seit über 15 Jahren gespielt. Die Schülerarbeitsgemeinschaft gehört zu den 4 ostdeutschen Mannschaften die sich regelmäßig treffen, um in einem kleinen Turnier ihre Leistung zu vergleichen. Normaler Weise ist diese Sportart für Rollstuhlfahrer, die im täglichen Leben auf einen Elektrorollstuhl angewiesen sind. In der Zwischenzeit haben aber auch viele ?Läufer? gefallen daran gefunden und spielen in den Teams mit. Jeden Montag finden sich die Mitglieder zusammen, um für eineinhalb Stunde zu trainieren. Die Arbeitsgemeinschaft verfügt über eigene ausgemusterte Elektrorollstühle, die sie für den Sport nutzen. Im Rolli mit Elektroantrieb sitzen und einen kleinen leichten Ball mit einem Hockeyschläger führen, verlangt viel Geschick und macht viel Spaß. Fünf bis sechs Mal im Jahr fahren die "Bucher Tigers" zu ihren Sportfreunden nach Potsdam, Mecklenburg-Vorpommern oder Hohenschönhausen. Viele der Spieler aus den Teams kennen sich schon lange und haben Freundschaften aufgebaut. Seit drei Jahren wurde eine kleine Liga gegründet, die den Namen "Nord-Cup" trägt.(Nord-Cup) In dieser Meisterschaft konnten sich die "Bucher Tigers" beachtlich behaupten. Sie belegten den dritten Platz in der letzten Saison. An den Turniertagen bleibt es aber nicht nur beim Hockey spielen. Es wird auch immer die Zeit zu vielen Gesprächen genutzt, wo vielerlei Erfahrungen über das Leben mit Behinderung ausgetauscht werden. Eine besondere Freundschaft verbindet die Bucher Mannschaft mit den Nording Bulls aus Mecklenburg-Vorpommern, die schon häufig dafür sorgten, dass die Bucher technisch gut ausgerüstet wurden.

Zum Wettkampfbetrieb gehört natürlich auch die Organisation eines eigenen Hockeyturniers. Dies findet meist im März in Berlin-Buch statt. Daran nehmen nicht nur die Nord-Cup Mannschaften teil, sondern auch die dänische Nationalmannschaft. Die Dänen kommen sehr gern nach Berlin, weil ihnen der Kontakt zu deutschen Mannschaften sehr wichtig ist, um ihren Leistungsstand fest zu stellen. In den letzten Jahren fuhren sie meist als Turniersieger nach hause und überzeugten, als Europa-Meisterschafts Dritter, mit bravouröser Leistung.

Perspektivisch wollen die Bucher Tigers weiterhin im Nord-Cup mitspielen. Sie werden finanziell dafür von den mehreren Sponsoren unterstützt, die es ermöglichen, dass Mietautos und Begleiter bezahlt werden können, um zu den Sportfreunden zu fahren. Natürlich ist das Geld immer knapp und es wäre gut, wenn uns noch mehrere Unternehmen finanziell helfen würden.



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Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.“

Charles Dickens

Schon einige Jahre deutete sich an, dass der Rollstuhlhockeymannschaft unserer Schule der Nachwuchs fehlt. Die Zahl der Rollstuhlfahrer in unserer Schule für Körperbehinderte nahm immer mehr ab. Die Gründe dafür sind sehr vielschichtig.

Die Geschichte des Rollstuhlhockeys im Osten Deutschlands besonders in den letzten Jahren kann auf viel Gutes zurückblicken, an dem die Bucher Tigers mit großem Engagement mitgewirkt haben. Alle Spieler der Mannschaften in den vergangenen Jahren haben ihr Bestes gegeben um den Sieg zu erringen, auch wenn sie wussten, dass die Gegner drückend überlegen waren.

Die freiwillige Verpflichtung, dass jedes Team einmal im Jahr ein Turnier organisiert, mündete in einer gut organisierten Liga, dem Nord – Cup. Seit fünf Jahren wird der Nord – Cup von den drei Berliner Teams, unserem, der Potsdamer Mannschaft und den Nording Bulls ausgetragen. In der Homepage der Nording Bulls sind die Ergebnisse der vergangenen Jahre umfangreich dokumentiert. 

(http://www.nordingbulls.de/nordcup

Damit ist ein Traum vieler schwerstbehinderter Rollstuhlfahrer in Erfüllung gegangen.

Auch wenn die Spielerfolge der Bucher Tigers nicht groß waren, für das Team war es immer ein tolles Erlebnis dabei zu sein und mit ihren Freunden aus den anderen Mannschaften zusammen zu kommen. Mit viel Aufwand schafften die Tigers es immer wieder ihre Mannschaft spielfähig zu halten, sowohl personell als auch in der Ausstattung. So spielten in dem letzten Team fast ausschließlich Schüler, die unsere Schule bereits verlassen haben, deren Spaß und Freude am Hockey aber blieb. Problematisch war und ist es, unsere alten Rollstühle ständig in Funktion zu halten. Das musste oft aus eigenen Kräften realisiert werden, oft halfen uns dabei auch unsere Freunde in den anderen Teams. Ohne die finanzielle Unterstützung unseres Fördervereins mit seinen Sponsoren hätte unsere Mannschaft gar nicht existieren könne. So mussten, um zu den Turnieren zu kommen, Fahrzeuge gemietet und Equipment angeschafft werden, was ohne finanzielle Mittel nicht möglich gewesen wäre.