Marianne-Buggenhagen-Schule

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Projekte der Schule

Gedenkstättenfahrt der 10. Klassen
nach Auschwitz und Krakau

Vom 02.04.2017 bis 06.04.2017 haben wir mit der Janusz-Korczak-Schule aus Pankow (mittlerweile zum neunten Mal) an einer Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz teilgenommen. Von unserer Schule fuhren 9 Schüler der zehnten Klassen sowie erneut Frau Ohm und zum ersten Mal auch Frau Kappis mit. Als ein besonderer Gast begleitete uns Laure, eine Austauschschülerin aus Frankreich.


Während unserer Fahrt, waren wir im Kloster Zebrzydowska untergebracht.

   

Das Kloster lag in der herrlichen Landschaft der auslaufenden Beskiden und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. In dieser historischen Anlage mit ihrem wunderschönen Innenhof, fühlten wir uns sehr wohl. Hervorragend wurde dort für unser leibliches Wohl gesorgt.

Mit den Schülern der Janusz-Korczak-Schule aus Pankow haben wir uns super verstanden. Schon vor der Fahrt lernten wir die Schüler der Januzs-Korczak-Schule bei einem Projekt im jüdischen Museum kennen.

Während unseres Aufenthaltes in Polen besuchten wir sowohl das Stammlager, das durch sein Eingangstor mit den Worten „Arbeit macht frei“ bekannt ist, als auch das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Tief beeindruckt verfolgten wir die Führungen und bekamen einen Einblick in die Unmenschlichkeit des NS-Regimes. Vor allem die Sammlungen von hunderten Schuhen, Koffern und den Tonnen von Haaren haben uns sehr erschüttert. Auch die Größe des Vernichtungslagers Birkenau war erschreckend. Die Bilder der bis auf die Knochen abgemagerten Kinder und der misshandelten Häftlinge haben Spuren hinterlassen.


  

In der Stadt Oswiecim gibt es auch ein Museum mit einer erhalten gebliebenen Synagoge. Im Museum konnten wir mithilfe eines jungen Freiwilligen Eindrücke in das jüdische Leben vor dem Zweiten Weltkrieg gewinnen. In der Synagoge durften wir zum Beispiel in ein Schofarhorn (Widderhorn) blasen und eine alte Tora (jüdische Schriftrolle) bewundern. Traditionell mussten die Jungen und Männer eine Kippa oder andere Kopfbedeckung tragen.

In Krakau haben wir das Oskar-Schindler-Museum besucht, wo wir mehr über die Zeit der deutschen Besetzung erfahren konnten. Zwischen Hakenkreuzen und Befreiung durchquerten wir das sehr emotional und anschaulich gestaltete Museum, sodass wir uns in diese Zeit zurückversetzen konnten.

   

Gut war, dass wir vorher noch Zeit hatten, uns die Stadt anzuschauen. So konnten wir uns in Gruppen bewegen und die Freizeit genießen. Die einen besichtigten das Königsschloss auf dem Wawel während andere lieber zu McDonalds gingen.


Die Fahrt war für uns Schüler einmalig. Wir werden diese Erfahrung nicht so schnell vergessen.

Steven Z., Pierre L., Angelina D., Christopher S., Celina D., Sören G., Anton K.

Fotos: Frau Ohm, Steven Z., Anton K.




Junges Deutsches Theater mit dem Klassenzimmerstück

"Zwischeneinander"

in der Klinikschule



Am 29.01.2016 kam das Junge Deutsche Theater mit dem Klassenzimmerstück "Zwischeneinander" zu uns in die Klinik.

30 Schülerinnen und Schüler verfolgten ein spannendes Stück über die interaktiven Möglichkeiten miteinander kommunizieren zu können. Zwei Schauspieler_innen wurden Teil der Gruppe und fragten sich, was Intimität bedeuten kann, in einer Zeit, wo alle vernetzt sind und unser Profil nicht mehr nur an den Körper gebunden ist. Schnell wurde auch den Schülerinnen und Schülern klar, dass mehr Möglichkeiten manchmal auch mehr Unsicherheit bedeuten. Wir erlebten die schwierige Suche zweier Menschen nach einem Zwischeneinander. Es wurde die Frage gestellt: Wie Gefühle äußern, ohne missverstanden zu werden oder im Strom der Kommunikation unterzugehen?

Eine angeregte Diskussion im Anschluss an das Stück zeigte, dass die Aufführung ein voller Erfolg war. Wir bedanken uns bei dem Förderverein, der den Theaterbesuch mit 75 Euro bezuschusste.





Die Reise ins Mittelalter

Die Mädchen und Jungen der Klassenstufe 3/4 unserer Schule haben vom 10. bis zum 13. Juni 2014 ihre Klassenzimmer gegen eine kleine Herberge auf der Burg Rabenstein im Fläming eingetauscht.

Endlich konnten wir selbst ins Mittelalter abtauchen, nachdem wir im Sachunterricht so einiges über die Zeit der Ritter und Burgen gelernt hatten. Die dafür notwendige "Zeitreise" wurde mit S-Bahn, Bahn und Bus zurückgelegt.

In Raben auf der Burg Rabenstein angekommen, hieß der Burgherr uns Willkommen. Das Abenteuer konnte beginnen. Keiner von uns hatte zuvor schon einmal auf einer mittelalterlichen Burganlage übernachtet. Tag 1 war daher, nachdem die Zimmer bezogen und das erste Mittagsmahl eingenommen worden war, der Erkundung der Burg Rabenstein vorbehalten.

Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Burganlage zog die Mädchen und Jungen von der ersten Minute der Burgführung mit Herbergsvater Herrn Lintow in ihren Bann. Vorbei am 30 Meter hohen Burgturm führte der Weg die alte Ringmauer an der Südseite der Festungsanlage entlang. Rechts des Weges fiel ein Hang steil ab, ein Naturschutzgebiet erstreckte sich vor aller Augen. Mittendrin der alte Burgbrunnen, aus dem einst die Kinder der Ortes Wasser schöpfen mussten. Bald darauf wurde der Abort in der Burgmauer entdeckt. Und auch das „Wohnzimmer“ des Bergfrieds galt es noch zu erkunden. Tag 2 bescherte den Kindern abermals viele neue Eindrücke. Mit dem Bus fuhren wir zur Burg Eisenhardt nach Bad Belzig. Dort empfing uns der Museumsleiter Herr Schmöhl und lud zur gemeinsamen Suche nach dem „Nischt“ ein - auf dem gesamten mittelalterlichen Burgareal und in der benachbarten St. Bricciuskirche. Das „Nischt“, es gab damals eben „nischt“ außer Hunger, Arbeit und Krankheit. Umso wichtiger war es, GLÜCK zu haben! Glück in Form von Buchstaben, Schuhen, Butter – das Glück, etwas zu besitzen, das vor Unheil schützt und satt macht! Fasziniert vom Gehörten hieß es für die Mädchen und Jungen alsdann eine Verwandlung mitzuerleben. Aus dem Museumsleiter wurde ein Ritter mit Kettenhemd, Helm und Streitaxt in den Händen. Fragt man unsere Schüler, ist so eine Streitaxt-Massage auch sehr zu empfehlen! Die Suche nach dem Glück nimmt inmitten eines Gewitters noch viel Zeit in Anspruch und weckt das Interesse am Gegenüber. Die Frage des Museumsleiters, woher die Kinder kommen, beantworten sie unterschiedlich. Ein Teil sagt von Berlin, der andere von der Burg Rabenstein! Der Ausflug auf die Feste Eisenhardt bringt weitere Höhepunkte mit sich. Einer ist das Essen. Herr Schmöhl hat für seine Gäste vorgekocht: Es gibt Hirsebrei - die Mädchen und Jungen können so auch noch kosten wie das Mittelalter schmeckt und sind dem Glück, dank der verwendeten Zutaten wie Honig und Salz, plötzlich ganz nah. Herr Lintow begrüßte uns abends zurück in Raben mit einem genialen Rittermahl im Rittersaal. Lecker!

Bevor es am Freitag wieder heimwärts ging, haben wir noch mit dem Bäcker Brot im Holzofen gebacken und dem Falkner von Rabenstein einen Besuch abgestattet. Hatte der beeindruckende Wildvögel! Da sind unter anderem Xena, die Steppenadlerdame, ein Gänsegeier, ein ganz junger Uhu und Kolkraben zu nennen. Indem der Falkner die Vögel mit toten Küken lockte, flogen sie dicht über unsere Köpfe hinweg und wir konnten sie ganz nah beobachten. Einige von uns, haben sich als Andenken an diese tolle Fahrt eine Feder gekauft.

Wir möchten uns aus vollem Herzen bei allen bedanken, die uns eine solch unvergessliche Klassenfahrt beschert haben. Vorweg sind Herr Lintow und Herr Schmöhl zu nennen! Vielen Dank! Aber auch dem ganzen Team der Burg Rabenstein, dem Bäcker, dem Falkner und der Verkehrsgesellschaft Belzig ein herzliches Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit!

B. & F. Kraemer





Prima Panke - Schatzsuche und Gewässerschutz in Berlin-Buch

Die Kingkong-Klasse 7a arbeitet seit mehr als zwei Jahren an einem Umweltprojekt rund um das Flüsschen Panke.

Zuerst haben wir eine Schatzsuche als GPS-Tour angelegt.
Wir haben ein paar spannende und witzige Aktionen miteinander verbunden und bereits Schulklassen aus verschiedenen Bezirken Berlins angelockt, die unseren Weg ausprobiert und nach den „Panke-Perlen“ auch die Schatzkiste gefunden haben.

Durch unsere Tour haben die Besucher nicht nur unsere Panke kennengelernt, sondern auch Experimente zum Wasser gemacht, Quizfragen gelöst und die „Bewohner“ des Parks kennengelernt.

Unser öffentlich zugänglicher Blue Cache ist auf www.wasserlebnis.de gelistet.

Wir helfen dem Bucher Bürger-Verein, mit dem ein Kooperationsvertrag besteht, bei seiner ehrenamtlichen Arbeit im Bucher Schlosspark durch regelmäßige Pflege und Säuberung des Uferbereiches der Panke. Gemeinsam schützen und verschönern wir das Umfeld der Panke im Bucher Schlosspark.

Durch unsere Aktionen kommen wir mit vielen Leuten ins Gespräch und machen „Natur“ zum Erlebnis für uns und andere.

Mit unseren „Panke-Perlen“ wurden wir zu Pankepaten.

Mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt haben wir einen Bachpatenschafts- Vertrag abgeschlossen. Hier erfüllen wir Aufgaben zum Erhalt und zum Schutz „unseres“ Bachabschnitts.

Weil wir selbst ja auch mit zwei Rollstühlen unterwegs sind, war es klar, dass wir darauf achten, dass auch alle mitmachen können.

Jeder, der Lust hat, kann uns besuchen kommen und selbst ein „Panker“ werden und die Panke entdecken, erleben und gern auch mit uns zusammen erhalten.

Im Zeitalter der Computer verbinden wir den Spaß an Elektronik mittels GPS-Geräten mit Erlebnissen in der „Wildnis“ und dem Schutz der Natur.

2012 gewannen wir den Sonderpreis beim Wettbewerb WASSERRETTUNG, der BUND-Jugend und der DLRG-Jugend.

Im Juni 2013 schafften wir es bis ins Finale des Deutschen Naturschutzpreises (die von der Jury gewählten 50 besten Beiträge) und im November 2013 erhielten wir den Berliner Umweltpreis des BUND in der Kategorie „Kinder und Jugend“.

Unser Projekt ist noch lange nicht beendet. Neue Ideen warten auf ihre Umsetzung.

Wir machen weiter.

Viele Grüße

Die Kingkongs

                                                




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